Olympia 1896 - 2016

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Inhalt:

Geschichte und Zukunft

Inflation von olympischen Wettbewerben sprich Disziplinen in bestimmten Sportarten 02.02.14

Es ist immer schwierig eine Balance zu finden. Ich möchte nur aufmerksam machen das meiner Meinung nur Wettbewerbe gezeigt werden sollten die auch regelmäßig vorher im Wettbewerbskalender standen. In einer Wintersportart sollte es außerdem nicht mehr als 3 Einzeldisziplinen geben... wenn ich schon beim Schreiben bin sollten sich die Verantwortlichen erinnern das es eine "Olympische Charta" gibt - die besagt das viele Länder und ihre Sportler die Chance haben sollten zu den Olympischen Spielen eingeladen zu werden. So wie es schon immer war 3 Sportler eines Landes können im selben Wettbewerb an den Start gehen und vielleicht noch der letzte Olympiasieger, so sollte es auch bleiben. Beispiele zumindest inflationärer Neigung:: Skilanglauf, Biathlon, Eiskunstlauf (Teamwettbewerb), Eisschnelllauf, Rennrodeln, Snowboard, Shorttrack. Weltmeisterschaften und Olympische Spiele sollten sich auch hier unterscheiden. Was mich auch sprachlos macht das Ski-Springer bei Olympischen Wettkämpfen gesetzt werden können.

 

Ringen aus dem Olympischen Programm 2020! - 13.2.2013

Ringen seit 1896 und bereits in der Antike. Es gehört zu den ursprünglichsten Sportarten überhaupt. Ringen - ob Freistil oder Griechisch-Römisch es ist über die Erde nach wie vor, wie nur wenige Sportarten, verbreitet. Die Stellungsnahme vom IOC- Präsidenten für dieses Vorhaben 2020 Ringen zu streichen ist so was von daneben das man zwangsläufig denken muss das das Komitee debil und dement geworden ist und man dringend diesen IOC schnellstmöglich reformieren sollte. Grund dieser traurigen Nachricht ist wohl das Verhälnis von Aufwand und Ertrag. Kommerz - die Idee der Olympischen Bewegung wird immer mehr aufgegeben. Auch ein schlimmer Tag für mich denn ein Ziel des Olympiaclubs die Verbindung von gestern zu heute und morgen zu halten ist wohl in dieser Sportart Geschichte. Das kann alles nicht wahr sein und die olympische Idee geht so auch verloren. Die jungen Sportler bleiben auf der Strecke die sich schon in ihrer Ringersportart bei den olympischen Spielen sahen und dafür vielleicht seit Jahren trainieren. Zusätzlich mehr als bedenklich ist die Tatsache welche Sportarten alles auf der so genannten Streichliste standen und wahrscheinlich auch stehen bleiben. Nachvollziehen kann ich wenn Sportarten nur noch "endemisch" vorkommen und das Interesse nachweisbar überschaubar ist aber hier gibt es wohl ganz andere Interessen.

Ein schlimme Entscheidung!

Selbstgespräch 10.3.12

Ich sitze nach Jahren wieder mal in der Kneipe und rufe innerlich mir die schönen Zeiten zurück. Die Kellnerin kaum zu sehen, der beißende Qualm der wieder tagelang in den Sachen hängt und die eigenartige Atmosphäre wie in einer anderen Welt. Ja wo ist sie diese Zeit. Mein Blick irrt umher. Der Tisch an dem ich alleine sitze steht etwas abseits, trotzdem werde ich gemustert. Sie scheinen sich zu fragen wer ist das, den haben wir noch nie gesehen, wieso sitzt er allein.
Ich fühle mich hier nicht wohl in dieser sterilen aber neugierigen Umgebung. Mein Blick schweift nun auf die typischen Schildhinweise die es heute auch noch gibt und gleich daneben ein Spiegel. Was macht der dort frag ich mich noch als ich mich schon in diesem erblicke. Mit den Jahren wird es bestimmt nicht nur mir immer unangenehmer mich zu sehen. Naja, das Fräulein kommt mit meinem 3. Pils und fragt mich nun hoffentlich nicht noch mal ob ich etwas Festeres zu mir nehmen möchte. Also Prost. Was gibt es hier denn noch – ach natürlich ein Plasma-TV, da läuft im wahrsten Sinn soweit ich das von hier hinten erkennen kann die Biathlon- WM in Ruhpolding. Jedes Mal ein Stöhnen wenn Frau Neuner daneben schießt und nicht nur dort vor Ort sondern auch hier und besonders laut und damit unangenehm für meine sentimentale Stimmung an meinem Nachbartisch.
Schade das die beste Biathletin alles Zeiten aufhört höre ich – nun ja das stimmt wohl nicht sinniere ich ohne nachzudenken denn das ist wenn man die Olympischen Spiele betrachtet die Uschi Disl.
Ja, Alter höre ich mich selbst zu mir sagen - Nun bist du fast 60 Jahre alt geworden, warst Sportlehrer und hast dich seit über 36 Jahren mit den Athleten der Olympischen Spiele beschäftigt und hast soviel Zeit investiert und kaum jemand nimmt davon Kenntnis. – Prost –
Vor Jahren hast du dir ausgerechnet das du bestimmt ein komplettes Lebensjahr damit verbracht hast die Olympiaden und seine Athleten zu bewerten aber vor allem zu bewahren, dem Hamsterrad entgegen zu wirken das sich immer schneller dreht und viele tolle Wettkämpfe und Resultate einfach in absolute Vergessenheit bringt. Nun ja jetzt sind es bestimmt 3 Jahre die ich damit verbracht habe. Ich frag mich natürlich auch warum, wieso. Mit den Jahren wurde ich dies ja auch schon gefragt und konnte immer nur sagen ich weiß es selber nicht - aber es hat mir immer viel Freude gemacht- und wer weiß vielleicht gibt es doch noch mal ein Happyend und die Sportinteressierten nutzen meine Arbeit.

Mist Wetter, aber ich werde gehen. Fräulein die Rechnung bitte.

 

 

Meine Erinnerung an die Olympischen Spiele 1968 im fernen Mexico

Ein Junge von 14 Jahren verkriecht sich in den Nächten in Berlin-Spindlersfeld unter der Bettdecke mit seinem Batterieradio und lauscht auf die Kommentare über die Sommerspiele. Er ist hin- und weg von den Wettkämpfen und saugt alle Informationen auf bis ihm oft erst früh um 3.00 Uhr die Augen zufielen. Heute über 40 Jahre später kann ich mich sehr gut an diese Zeit erinnern sogar an die Wettkämpfe der Bambuck, Keino, Oerter, Gummel, Schollander und natürlich auch an Roland Matthes mit dem ich später Sport studierte und an viele weitere Athleten. Diese Olympiade hat wohl den Impuls gegeben mich später so intensiv mit den Wettkämpfen und deren Hauptakteure zu beschäftigen.

 

 

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Autor: Roland F. Gerlach

 

Herausgeber: Roland F. Gerlach